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Werker Collective: 365 Days After & Against Work
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Als Folgeprojekt zu 365 Days of Invisible Work (2017) wurde 365 Days After & Against Work von einem Kollektiv von Kulturschaffenden aus verschiedenen Regionen zusammengetragen, erarbeitet im Rahmen einer Studiengruppe, die sich zwischen 2023 und 2025 im Gropius Bau in Berlin, im S.M.A.K. in Gent und im Kulturzentrum TEA auf Teneriffa getroffen hat. Es umfasst auch Material von After Work, der Residenz von Werker Collective im S.M.A.K. Die Studiengruppe wurde nach Gesprächen mit Kulturschaff…
  • Leidėjas:
  • Metai: 2026
  • Puslapiai: 780
  • ISBN-10: 3693700079
  • ISBN-13: 9783693700075
  • Kalba: Anglų, Vokiečių

Werker Collective: 365 Days After & Against Work (el. knyga) (skaityta knyga) | knygos.lt

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Aprašymas

Als Folgeprojekt zu 365 Days of Invisible Work (2017) wurde 365 Days After & Against Work von einem Kollektiv von Kulturschaffenden aus verschiedenen Regionen zusammengetragen, erarbeitet im Rahmen einer Studiengruppe, die sich zwischen 2023 und 2025 im Gropius Bau in Berlin, im S.M.A.K. in Gent und im Kulturzentrum TEA auf Teneriffa getroffen hat. Es umfasst auch Material von After Work, der Residenz von Werker Collective im S.M.A.K. Die Studiengruppe wurde nach Gesprächen mit Kulturschaffenden gebildet, die von ihrem Unbehagen über die belastenden Zustände in Museen, Akademien, Galerien, Ateliers und im häuslichen Umfeld berichteten. Im Laufe der Untersuchung haben sich diese Zustände weiter zugespitzt, die Folge waren Burnouts und Kündigungen. Gerade angesichts der massiven Probleme im Kulturbereich veröffentlicht Werker diesen Kalender - in der Hoffnung, dass die Fragen, Ideen, Träume, Klagen, Bekenntnisse und Forderungen zu einem kollektiven Handeln anregen, um das Ethos zu verändern, das unseren Körpern und Köpfen Schaden zufügt. Wir werden nicht aufhören, an der Abschaffung der Arbeit zu arbeiten, bis wir über ein neues Wort in unserem Vokabular verfügen, einen Ersatzbegriff, der benennt, was Arbeit sein könnte. Die Praxis von Werker steht in der Tradition der Arbeiterfotografie- Bewegung der 1920er/30er Jahre. Es geht dabei weniger um einen nominellen Bezug, sondern darum, an die Arbeitsmethoden dieser Bewegung anzuschließen, die auf Selbstrepräsentation, Selbstveröffentlichung, Bildanalyse und kollektive Lernprozesse setzte. Tanja Boon ist Kuratorin am S.M.A.K. in Gent. Sven Lütticken ist Kunsthistoriker, er lehrt an der Vrije Universiteit Amsterdam.

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Als Folgeprojekt zu 365 Days of Invisible Work (2017) wurde 365 Days After & Against Work von einem Kollektiv von Kulturschaffenden aus verschiedenen Regionen zusammengetragen, erarbeitet im Rahmen einer Studiengruppe, die sich zwischen 2023 und 2025 im Gropius Bau in Berlin, im S.M.A.K. in Gent und im Kulturzentrum TEA auf Teneriffa getroffen hat. Es umfasst auch Material von After Work, der Residenz von Werker Collective im S.M.A.K. Die Studiengruppe wurde nach Gesprächen mit Kulturschaffenden gebildet, die von ihrem Unbehagen über die belastenden Zustände in Museen, Akademien, Galerien, Ateliers und im häuslichen Umfeld berichteten. Im Laufe der Untersuchung haben sich diese Zustände weiter zugespitzt, die Folge waren Burnouts und Kündigungen. Gerade angesichts der massiven Probleme im Kulturbereich veröffentlicht Werker diesen Kalender - in der Hoffnung, dass die Fragen, Ideen, Träume, Klagen, Bekenntnisse und Forderungen zu einem kollektiven Handeln anregen, um das Ethos zu verändern, das unseren Körpern und Köpfen Schaden zufügt. Wir werden nicht aufhören, an der Abschaffung der Arbeit zu arbeiten, bis wir über ein neues Wort in unserem Vokabular verfügen, einen Ersatzbegriff, der benennt, was Arbeit sein könnte. Die Praxis von Werker steht in der Tradition der Arbeiterfotografie- Bewegung der 1920er/30er Jahre. Es geht dabei weniger um einen nominellen Bezug, sondern darum, an die Arbeitsmethoden dieser Bewegung anzuschließen, die auf Selbstrepräsentation, Selbstveröffentlichung, Bildanalyse und kollektive Lernprozesse setzte. Tanja Boon ist Kuratorin am S.M.A.K. in Gent. Sven Lütticken ist Kunsthistoriker, er lehrt an der Vrije Universiteit Amsterdam.

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