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Soziale urbane Peripherie: Armut in der Stadt
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Lebensrealitäten sozialer Peripherie im Stadtbild Wie gelingt der archäologische Nachweis von sozial am Rande der Gesellschaft lebenden Personen? Wie wohnten und lebten sie? Und wo haben sie im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen? Es sind nicht der Adel, Kaufleute oder Ikonen der Kirche, die am Burgtor in Lübeck abgebildet sind, sondern Spielleute und Bettler. Bei diesen Originalen aus dem Spätmittelalter handelt es sich um wenige der äußerst seltenen echten Darstellungen von Armut in der Stadt…
  • Leidėjas:
  • Metai: 2026
  • Puslapiai: 496
  • ISBN-10: 396176333X
  • ISBN-13: 9783961763337
  • Formatas: 22 x 27 x cm, kieti viršeliai
  • Kalba: Anglų, Vokiečių

Soziale urbane Peripherie: Armut in der Stadt (el. knyga) (skaityta knyga) | knygos.lt

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Aprašymas

Lebensrealitäten sozialer Peripherie im Stadtbild Wie gelingt der archäologische Nachweis von sozial am Rande der Gesellschaft lebenden Personen? Wie wohnten und lebten sie? Und wo haben sie im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen? Es sind nicht der Adel, Kaufleute oder Ikonen der Kirche, die am Burgtor in Lübeck abgebildet sind, sondern Spielleute und Bettler. Bei diesen Originalen aus dem Spätmittelalter handelt es sich um wenige der äußerst seltenen echten Darstellungen von Armut in der Stadt. Solche Objekte zeigen: Das Betteln und das Leben am Rand der Gesellschaft sind kein modernes Phänomen und ihre Sichtbarwerdung im öffentlichen Raum wohlhabender Städte auch nicht. Das vorliegende Buch erforscht die Lebenswelten, darunter die Arbeits- und Wohnstrukturen von am Rande der Gesellschaft stehender Personenkreise und zieht dabei Vergleiche zur bürgerlichen Architektur. Neben den Lebensorten von Buden, Gängen, Kellern und Armenhäusern widmet sich der Band auch den infrastrukturellen Unterschieden. Gab es bestimmte topografische Lagen für diese Bevölkerungsteile? Boten diese den Menschen den gleichen Zugang zu Kloaken oder Brunnen und erfüllten damit die Grundbedürfnisse des Lebens? Sind diese Menschen als Individuen eindeutig zu identifizieren, z. B. aufgrund der Lage auf den Friedhöfen, in Sonderbestattungen, durch morphologische Merkmale der Skelettstruktur oder durch Nachweise einer Mangelernährung oder einer höheren Sterblichkeitsrate? Anhand archäologischer Funde aus dem Hanseraum eröffnen sich neue Einblicke in den historischen Kontext der Armut in der Stadt. Erstmals liegt damit ein Sammelwerk über dieses gegenwärtig hochaktuelle Thema aus Sicht der Archäologie aus ganz Nordeuropa vor.

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Lebensrealitäten sozialer Peripherie im Stadtbild Wie gelingt der archäologische Nachweis von sozial am Rande der Gesellschaft lebenden Personen? Wie wohnten und lebten sie? Und wo haben sie im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen? Es sind nicht der Adel, Kaufleute oder Ikonen der Kirche, die am Burgtor in Lübeck abgebildet sind, sondern Spielleute und Bettler. Bei diesen Originalen aus dem Spätmittelalter handelt es sich um wenige der äußerst seltenen echten Darstellungen von Armut in der Stadt. Solche Objekte zeigen: Das Betteln und das Leben am Rand der Gesellschaft sind kein modernes Phänomen und ihre Sichtbarwerdung im öffentlichen Raum wohlhabender Städte auch nicht. Das vorliegende Buch erforscht die Lebenswelten, darunter die Arbeits- und Wohnstrukturen von am Rande der Gesellschaft stehender Personenkreise und zieht dabei Vergleiche zur bürgerlichen Architektur. Neben den Lebensorten von Buden, Gängen, Kellern und Armenhäusern widmet sich der Band auch den infrastrukturellen Unterschieden. Gab es bestimmte topografische Lagen für diese Bevölkerungsteile? Boten diese den Menschen den gleichen Zugang zu Kloaken oder Brunnen und erfüllten damit die Grundbedürfnisse des Lebens? Sind diese Menschen als Individuen eindeutig zu identifizieren, z. B. aufgrund der Lage auf den Friedhöfen, in Sonderbestattungen, durch morphologische Merkmale der Skelettstruktur oder durch Nachweise einer Mangelernährung oder einer höheren Sterblichkeitsrate? Anhand archäologischer Funde aus dem Hanseraum eröffnen sich neue Einblicke in den historischen Kontext der Armut in der Stadt. Erstmals liegt damit ein Sammelwerk über dieses gegenwärtig hochaktuelle Thema aus Sicht der Archäologie aus ganz Nordeuropa vor.

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