Atsiliepimai
Aprašymas
Von 1989 an bereiste Rita Ostrovska mehrere Kleinstädte im Südwesten der Ukraine und fotografierte dort eine im Verschwinden begriffene Welt: Bruchstücke jüdischen Lebens nach der Shoah und Jahrzehnten der sowjetischen Unterdrückung. Dieser Band enthält über 150 künstlerische, teils bisher unveröffentlichte Fotografien, aufgenommen in den Schtetl Schargorod, Tschernewtsi, Mogilew-Podolsky, Berditschew und Berschad. Vier dieser Städte lagen während des Zweiten Weltkriegs im rumänisch besetzten "Gouvernement Transnistrien", wo es einem etwas größeren Anteil der jüdischen Bevölkerung gelang, den Holocaust zu überleben. Die Bilder zeigen das traditionelle jüdische Leben, das dort trotz Gewalt, Krieg und Antisemitismus fortbestand. Gegenübergestellt sind diesen Eindrücken Bilder, die die Künstlerin kurz vor ihrer eigenen Emigration im Jahr 2001 aufnahm, als bereits über drei Millionen Jüdinnen und Juden nach Israel, in die USA oder Deutschland ausgereist waren.
Von 1989 an bereiste Rita Ostrovska mehrere Kleinstädte im Südwesten der Ukraine und fotografierte dort eine im Verschwinden begriffene Welt: Bruchstücke jüdischen Lebens nach der Shoah und Jahrzehnten der sowjetischen Unterdrückung. Dieser Band enthält über 150 künstlerische, teils bisher unveröffentlichte Fotografien, aufgenommen in den Schtetl Schargorod, Tschernewtsi, Mogilew-Podolsky, Berditschew und Berschad. Vier dieser Städte lagen während des Zweiten Weltkriegs im rumänisch besetzten "Gouvernement Transnistrien", wo es einem etwas größeren Anteil der jüdischen Bevölkerung gelang, den Holocaust zu überleben. Die Bilder zeigen das traditionelle jüdische Leben, das dort trotz Gewalt, Krieg und Antisemitismus fortbestand. Gegenübergestellt sind diesen Eindrücken Bilder, die die Künstlerin kurz vor ihrer eigenen Emigration im Jahr 2001 aufnahm, als bereits über drei Millionen Jüdinnen und Juden nach Israel, in die USA oder Deutschland ausgereist waren.
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