Till The Sun Rises ist eine Forschungsedition des Projektes "Verflochtene Internationalismen", die die Begegnungen von Bildern, Worten und Tönen zwischen Indien und der ehemaligen DDR be- leuchtet und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden durchkreuzt. Dieser Austausch wird vor allem in seinen vielfältigen Verbindungen zwischen antikolonialem und postkolonialem Leben in Afrika und Lateinamerika betrachtet. Ausgangspunkt ist Chetna Voras Dokumentarfilm OYOYO (1980), produziert von der Film- und…
Till The Sun Rises ist eine Forschungsedition des Projektes "Verflochtene Internationalismen", die die Begegnungen von Bildern, Worten und Tönen zwischen Indien und der ehemaligen DDR be- leuchtet und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden durchkreuzt. Dieser Austausch wird vor allem in seinen vielfältigen Verbindungen zwischen antikolonialem und postkolonialem Leben in Afrika und Lateinamerika betrachtet. Ausgangspunkt ist Chetna Voras Dokumentarfilm OYOYO (1980), produziert von der Film- und Fernsehakademie der DDR, der von den Freundschaften zwischen Studierenden aus Guinea-Bissau, Äthiopien, Mali, Kuba und weiteren Ländern in einem Wohnheim in Berlin erzählt. Das in staatlichen und nichtstaatlichen Archiven in Dresden, Delhi, Udaipur und andernorts erforschte Material zielt - auch in zwei künstlerischen Beiträgen in Form eines Diagramms und einer langen Schriftrolle -, auf die Arbeit sowohl mit einer situierten Theorie als auch mit Affekten.
Die Forschungsedition "Entangled Internationalisms / Verflochtene Internationalismen" ist eine Buchreihe, die auf Fallbeispielen beruht und aus dem Projekt Decolonizing Socialism: Entangled Internationalism hervorgegangen ist. Herausgegeben wird sie von den Staatlichen Kunst- sammlungen Dresden und Doreen Mende in Zusammenarbeit mit HEAD - Genève an der Genfer Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst (HES-SO).
vinit agarwal ist ein unabhängiger Forscher und Kurator. Er ist Mitglied des Oralities Research Lab in Jaipur (Indien). Aarti Sunder lebt und arbeitet als Künstlerin in Chennai (Indien). Moses März ist Künstler und hat als Kartenmacher an einer Reihe von Projekten der panafrikanischen Plattform Chimurenga mitgearbeitet. Sónia Vaz Borges ist eine militante interdisziplinäre Historikerin, Filme- macherin und Sozial- und Politaktivistin. Chetna Vora (geb. 1958 in Gujarat (Indien), gest. 1987) studierte von 1976 bis 1982 Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg.
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Till The Sun Rises ist eine Forschungsedition des Projektes "Verflochtene Internationalismen", die die Begegnungen von Bildern, Worten und Tönen zwischen Indien und der ehemaligen DDR be- leuchtet und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden durchkreuzt. Dieser Austausch wird vor allem in seinen vielfältigen Verbindungen zwischen antikolonialem und postkolonialem Leben in Afrika und Lateinamerika betrachtet. Ausgangspunkt ist Chetna Voras Dokumentarfilm OYOYO (1980), produziert von der Film- und Fernsehakademie der DDR, der von den Freundschaften zwischen Studierenden aus Guinea-Bissau, Äthiopien, Mali, Kuba und weiteren Ländern in einem Wohnheim in Berlin erzählt. Das in staatlichen und nichtstaatlichen Archiven in Dresden, Delhi, Udaipur und andernorts erforschte Material zielt - auch in zwei künstlerischen Beiträgen in Form eines Diagramms und einer langen Schriftrolle -, auf die Arbeit sowohl mit einer situierten Theorie als auch mit Affekten.
Die Forschungsedition "Entangled Internationalisms / Verflochtene Internationalismen" ist eine Buchreihe, die auf Fallbeispielen beruht und aus dem Projekt Decolonizing Socialism: Entangled Internationalism hervorgegangen ist. Herausgegeben wird sie von den Staatlichen Kunst- sammlungen Dresden und Doreen Mende in Zusammenarbeit mit HEAD - Genève an der Genfer Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst (HES-SO).
vinit agarwal ist ein unabhängiger Forscher und Kurator. Er ist Mitglied des Oralities Research Lab in Jaipur (Indien). Aarti Sunder lebt und arbeitet als Künstlerin in Chennai (Indien). Moses März ist Künstler und hat als Kartenmacher an einer Reihe von Projekten der panafrikanischen Plattform Chimurenga mitgearbeitet. Sónia Vaz Borges ist eine militante interdisziplinäre Historikerin, Filme- macherin und Sozial- und Politaktivistin. Chetna Vora (geb. 1958 in Gujarat (Indien), gest. 1987) studierte von 1976 bis 1982 Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg.
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